Status-Report der bestehenden Website als Grundlage für den Relaunch. Sachliche Einordnung mit nachvollziehbaren Zahlen aus einem automatisierten Crawl.
magics.at ist eine One-Pager: die Navigation (Home, Werkstatt, Verkauf, Specials, Kontakt) sind Sprungmarken innerhalb derselben Seite, keine eigenständigen Unterseiten. Gecrawlt wurde die gesamte Seite in voller Höhe auf Desktop und mobil.
Schwarz und Gelb sind konsequent durchgezogen und geben dem Betrieb ein eigenes Gesicht, das nicht nach Baukasten aussieht. Das ist die Basis, die im Relaunch erhalten bleibt: Farben, Logo und die authentischen Werkstatt-Fotos wandern mit.
Was fehlt, ist die Verarbeitung: die Sections stehen als gleich schwere Blöcke untereinander. Ein Redesign gibt derselben Farbwelt Rhythmus, Hierarchie und Luft, damit sie hochwertig statt gedrängt wirkt.
Der Crawl zeigt drei Nullwerte, die für eine lokale Werkstatt schwer wiegen: keine Meta-Description, keine strukturierten Daten (Schema.org LocalBusiness mit Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen) und keine Bewertungen. Genau diese Bausteine entscheiden, ob magics.at bei „Werkstatt 1230 Wien“ oder „Pickerl Liesing“ oben auftaucht.
Dazu fehlen Impressum, Datenschutzerklärung und AGB vollständig. Das ist in Österreich nicht nur unschön, sondern abmahnbar. Der Relaunch schließt das mit.
Die Fotos von Team und Werkstatt sind professionell gemacht und die größte Stärke der Seite. Aktuell werden sie nur klein und beiläufig gezeigt. Das Potenzial liegt nicht in neuen Bildern, sondern im besseren Einsatz der vorhandenen.
Groß platziert, mit Raum und klarer Führung, machen dieselben Fotos aus einer Leistungsliste ein Gesicht, dem man einen Autoschlüssel anvertraut, und heben den Betrieb bewusst von den austauschbaren Werkstatt-Seiten ab.
Die Substanz ist da: ein echter Betrieb, breites Leistungsspektrum, eine eigenständige Farbwelt und authentische Fotos. Der Relaunch wirft das nicht weg, er baut darauf auf. Farben, Logo und Bildwelt bleiben, der Auftritt wird frischer, klarer strukturiert und wertig.
Der größte unsichtbare Hebel liegt im Fundament: lokal gefunden werden, rechtlich sauber sein, selbst pflegbar bleiben. Genau die drei Punkte, die heute komplett fehlen, und genau die, die eine Werkstatt-Website vom digitalen Aushängeschild zum Anfragen-Motor machen.